Rürup-Renten Anbietervergleich

Die Rürup-Rente ist als Ergänzung der gesetzlichen Rente gedacht. Sie ist als Basis- oder Leibrente konzipiert und bringt dem Versicherten eine Reihe von Vorteilen. Dazu gehört die Zahlung einer lebenslang garantierten monatlichen Rente. In der Ansparphase sind die gezahlten Beiträge bis zur festgelegten Höchstgrenze abzugsfähig, dadurch entsteht für den Versicherten ein Steuervorteil. Die Rürup-Rente ist insolvenzgeschützt, pfändungs- und hartz-IV-sicher. Sie kann ins Ausland gezahlt werden, ein optionaler Schutz für die Hinterbliebenen kann vorgesehen werden. In diesen Punkten unterscheiden sich die Produkte der einzelnen Versicherer nicht, deshalb ist auch kein Rürup-Renten-Vergleich nötig. Trotzdem empfehlen Versicherungsexperten dringend, vor dem Vertragsabschluss einen Vergleich der Angebote durchzuführen, damit man das optimale Versicherungsprodukt für den persönlichen Bedarf findet. Doch worauf sollte man im Vergleich achten?

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So unterschiedlich sind die Kosten

Das wohl wichtigste Kriterium bei der Wahl der Rürup-Rente sind die Kosten, die der Versicherer für die Versicherung verlangt. Zu unterscheiden sind die Abschluss- und die Verwaltungsgebühren. Die Abschlusskosten fallen einmalig zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift an. Hierin sind unter anderem Provisionen für Versicherungsvermittler berücksichtigt. Zu Verwaltungsgebühren werden für die gesamte Vertragslaufzeit erhoben. Als Versicherter muss man wissen, dass sich die einzelnen Gesellschaften sehr stark hinsichtlich der Kosten- und Gebührenstrukturen unterscheiden. Obwohl ein Versicherungsprodukt bei einem Anbieter im Vergleich zu einem anderen nahezu identisch konzipiert sein kann und die gleichen Bedingungen erfüllen kann, sind die Kosten doch sehr unterschiedlich. Bevor man einen Tarif und einen Anbieter auswählt, ist es schon vor dem Hintergrund der Kosten sehr empfehlenswert, einen Tarifvergleich durchzuführen. Die Kosten schmälern nämlich die Rendite der Versicherung unmittelbar.

So beeinflussen die Kosten die Leistung

Vereinfacht gesagt senken hohe Kosten und Gebühren die Auszahlung. Deutlich wird der Zusammenhang bei einem Vergleich der garantierten Auszahlung. Vergleicht man die garantierte Auszahlung von zwei Anbietern bei gleicher monatlicher Einzahlung und bei identischer Laufzeit, wird diese Auszahlung trotzdem aller Voraussicht nach unterschiedlich hoch sein. Man spricht dann auch von der Ablaufleistung des Vertrags. Sie variiert deshalb bei zwei Anbietern, weil beide Versicherer unterschiedliche Kosten für den Abschluss und die Verwaltung geltend machen. Als Anhaltspunkt kann gelten, dass die Kosten umso höher sind, je geringer die garantierte Rente ist. Letztlich beeinflussen die Kosten die Rendite der Versicherung also ganz unmittelbar. Im direkten Vergleich der Anbieter kommt der garantierten Auszahlung somit eine große Bedeutung zu. Doch woran erkennt man eigentlich einen guten Versicherer? Hier spielen unabhängige Testergebnisse eine große Rolle.

Testergebnisse weisen den Weg

Verbraucherschutzinstitutionen wie Stiftung Warentest und Öko-Test führen in regelmäßigen Abständen Untersuchungen von Versicherungsprodukten durch. Dabei werden neben den Tarifbedingungen auch die Preise und die Leistungen verglichen. Für das Preis-Leistungs-Verhältnis vergeben die Tester ein Prädikat. Wenn ein Tarif von Stiftung Warentest mit dem Prädikat des Testsiegers ausgezeichnet wurde und eine Bestnote im Test erhält, ist das ein recht sicheres Zeichen, dass es sich um ein sehr gutes Versicherungsprodukt handelt, das durchaus zu empfehlen ist. Der interessierte Versicherte sollte sich also nach Möglichkeit für ein Produkt entscheiden, dass von einer Verbraucherschutzinstitution im Test betrachtet und ausgezeichnet wurde. Doch wie findet man letztlich den optimalen Tarif für den persönlichen Bedarf?

Entscheidung erst nach Vergleich und Test

Auf der Suche nach einem passenden Versicherungsschutz sollte man in zwei Schritten vorgehen. Zuerst sind der persönliche Bedarf zu erheben und ein Versicherungsvergleich anzustellen. Danach lohnt sich der Blick auf die aktuellen Testergebnisse. Der individuelle Versicherungsbedarf ist natürlich ausgerichtet an der gewünschten Rentenzahlung, aber auch an der maximal möglichen Einzahlung. Der Versicherungsbeitrag muss Monat für Monat zuverlässig über viele Jahre bezahlt werden. Deshalb sollte der Beitrag nur so hoch angesetzt sein, dass man ihn sicher auf Dauer tragen kann. Im Idealfall ist der Tarif so konzipiert, dass die nötige Rentenzahlung pro Monat ausreichend hoch ist, um den Lebensstandard im Alter zu halten, dass die Beiträge aber trotzdem noch überschaubar bleiben. Sobald der Versicherungsbedarf ermittelt ist, muss der Versicherungsvergleich zeigen, welche Gesellschaft diesen Bedarf gut und günstig decken kann. Im Vergleich dürfte sich dann auch zeigen, wie groß die Preisspanne zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter ist. Die Differenz kann pro Monat durchaus erheblich sein, wie unabhängige Analysen immer wieder belegen. Im besten Fall entscheidet man sich im Vergleich dann für einen Tarif, der von Stiftung Warentest oder Öko-Test bereits mit guten Ergebnissen belegt wurde. Dann hat man nämlich die Gewissheit, einen soliden Tarif mit einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis zu wählen, der auch von unabhängiger Stelle mit guten Ergebnissen belegt wurde.